1. Richtig anmelden
In den meisten Ländern müssen sich Freiberufler beim Finanzamt und oft auch bei einer Sozialversicherung oder Kammer anmelden. Regeln und Fristen unterscheiden sich, prüfen Sie daher vor der ersten Rechnung die offizielle Website Ihres Landes.
2. Korrekte Rechnungen stellen
Eine Rechnung braucht in der Regel Ihre Angaben, die Angaben des Kunden, eine eindeutige Rechnungsnummer, das Datum, eine Leistungsbeschreibung, den Betrag und gegebenenfalls die Umsatzsteuer. Für grenzüberschreitende Rechnungen an Unternehmen in anderen EU-Ländern können andere Regeln gelten, etwa das Reverse-Charge-Verfahren. Prüfen Sie Beträge mit unserem Mehrwertsteuer-Rechner.
3. Geschäftliches und Privates trennen
Eröffnen Sie ein separates Konto für Einnahmen und Ausgaben. Das erleichtert die Buchhaltung und hilft bei Rückfragen des Finanzamts.
4. Absetzbare Ausgaben erfassen
Bewahren Sie Belege für Ausstattung, Software, Reisen, Weiterbildung und gegebenenfalls das Arbeitszimmer auf. Absetzbar sind nur betrieblich veranlasste Kosten, und die Regeln unterscheiden sich je nach Land.
5. Geld für Steuern zurücklegen
Überweisen Sie einen festen Anteil jeder Zahlung auf ein Sparkonto für Einkommensteuer, Sozialabgaben und Umsatzsteuer. Unser Steuerrechner für Freiberufler liefert eine erste Schätzung, wie viel Sie zurücklegen sollten.
6. Fristen kennen
Steuererklärungen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Vorauszahlungen haben feste Termine. Tragen Sie sie in Ihren Kalender ein und ziehen Sie bei komplexen Fällen einen Steuerberater hinzu.